Freizeitaktivitäten in El Hierro

Die Winzigkeit der Insel wird von den nahezu unzähligen Freizeitmöglichkeiten mehr als wettgemacht. Auf dieser Seite findet ihr deshalb nur eine knappe Auswahl, quasi als Appetitanreger.

Wandern, Trekking, Autotouren

el6El Hierro zeichnet sich durch gut ausgebaute Auto-, Rad- und Wanderwege aus, auf denen man die ganze Insel erkunden kann. Seid ihr auf Schusters Rappen unterwegs, solltet ihr an gutes Schuhwerk, Sonnenschutz und Proviant denken. Die Routen sind gut ausgeschildert. Einige beginnen vor der Hermita Virgen de los Reyes, der Wallfahrskapelle der Schutzpatronin der Insel oder enden dort:

  • Die dreistündige Wanderung durch die Ebene von La Dehesa über den Mirador de Bascos mit Ausblick auf das Golfo-Tal und die Ausläufer des Bergkamms und weiter zum Wacholderwald von El Sabinar.
  • Der Weg über den Malpaso, den mit 1500 Metern höchsten Gipfel, hinab nach Hoya del Morcilla.
  • Die schmale Serpentine durch die Vulkanlandschaft im Westen: erst hinab zur Küste, dann an den bizarren Schöpfungen der Lava vorbei, durch Kiefernwald und schließlich hoch zur Ebene von La Dehesa und der Hermita Virgen de los Reyes.
  • Wer eine der erstaunlichen Höhlen besuchen möchte, kann die Route von Valverde nach La Restinga nehmen. Dort liegen die Cueva del Diablo, die Höhle des Teufels, zu der ein nicht ganz leichter Aufstieg führt und die Cueva de Don Justo, die mit einem weit verzweigten, noch wenig erforschten Tunnelsystem verbunden ist.

Schwimmen und Tauchen

el7Schwimmen kann auf El Hierro leicht zur Herausforderung werden. Die Strände sind meistens steinig, die Brandung oft gefährlich stark. Nur im Süden ist das Meer etwas stiller. Zu empfehlen sind unter anderem die Badeplätze in Tamaduste, die Bucht von Tacorón, Las Playas, La Restinga.

Ebenfalls im Süden liegen die Tauchgebiete im Naturschutzgebiet Mar de Calmas. Am spektakulärsten ist wohl El Bajón, der erloschene Vulkanschlot, der vom Meeresboden bis etwa 15 Meter unter die Wasseroberfläche aufragt. An seinem Abhang tummeln sich Zackenbarsche, Barrakudas, Adlerrochen, selbst Walhaie wurden schon gesichtet. Entstanden ist das Tauchparadies erst jüngst durch unterseeische vulkanische Aktivitäten. Wer Papageienfische sehen will, sollte bei Roques de Tacorón abtauchen. Kugelfische findet man vor allem an der Punta de Las Cañas. Überall aber gilt: Tauchgänge sind zwei Wochen im Voraus im Besucherzentrum von La Restinga anzumelden.

Das Museumsdorf Ecomuseo Guinea

el8Dieses Dörfchen hat sich im 17. Jahrhundert entwickelt. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde es jedoch verlassen und dient heute als Museum. Der Besucher kann hier sehen, wie die Herreños früher gelebt haben. Ein weiteres Highlight ist das Terrarium für die legendären Rieseneidechsen aus dem Tertiär, die fast einen Meter groß werden können. Beide Stätten stehen Besuchern nur über eine Führung offen.

Weitere Highlights

  • Die archäologische Zone El Julán
  • Das hübsche Dörfchen Mocanal
  • Der Arbol Santo, der heilige Baum und Wahrzeichen der Insel
  • Der Leuchtturm Faro de Orchilla